Monthly Archives: Mai 2014

5 Momente

der letzten Woche,

bei denen ich mich ein Loch in den Bauch freute

 

  1. Als meine beiden Jungs strahlend nach 5 Tagen Klassenfahrt wieder in der Schule ankamen. Glücklich, 5 cm größer und um 1000 Erfahrungen reicher.
  2. Abends mit meinem Mann losgezogen und uns treiben lassen, wie in alten Zeiten, ohne nachzudenken, wie es den Kids zu Hause wohl geht.
  3. Beim Zis-Stipendiaten-Treffen,  (zis-reisen)  mich von neuen Ideen und jungen Menschen begeistern und insprieren und alte Bekanntschaften wieder aufleben lassen.
  4. Einen ganzen Abend nur für mich: wie herrlich: in Ruhe Rhabarber-Marmelade gekocht und eine Weile gemalt.
  5. Beim Besuch meiner Eltern alte Kindergeschichten aufgewärmt, an längst verstorbene liebgewonnene Menschen gedacht und erinnert und einen Streich aus meiner Kindheit heute, nach über 30 Jahren gebeichtet.

 

 

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Wie bringe ich meine Kinder dazu, gesunde Produkte zu essen?

Nudeln: die Mischung macht´s

Bei Nudeln mische ich immer Spaghetti (die normalen weißen) mit Vollkornspaghetti, so dass die etwas grauere Farbe nicht allzu sehr auffällt. Mein Tipp: erst mit dem Verhältnis: 1/3 Vollkornspaghetti und 2/3 weiße Spaghetti beginnen. Wenn dies anstandslos angenommen wurde, auf das Verhältnis ½ weiße und ½ Vollkornspaghetti steigern. Vorsicht: Nicht zu viele Vollkornspaghetti nehmen, sonst fällt die Sache auf und die ganze Mühe war umsonst.

 Brot: eine Sorte

Was das Brot bei uns anbelangt, so gibt es bei uns nur Vollkornbrot. Basta. Da haben sie Kinder eben keine andere Wahl und können damit leben.

Wasser: von Anfang an

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Daher ist bei  nur Wasser im Haus hat. Kein Saft, keine Linomaden. Bei uns gab es schon immer nur Leitungswaser als Getränk – von Anfang an. Unsere Kinder mögen gar nichts anderes. Wenn wir mal im Restaurant sind, dann trinken sie auch mal eine Apfelschorle oder ne Limo. Meist lassen sie sie dann jedoch stehen, weil es ihnen nicht schmeckt. Es ging ihnen nur darum, mal etwas anderes auszuprobieren. Kommen andere Kinder zu uns zu Besuch und verlangen Saft oder Limo, dann müssen sie auch Wasser trinken. Komischerweise ist das nie ein Diskussionsthema.

 Gemüse unsichtbar machen

Der Pürierstab ist ein Wunderwerk. Mit ihm kann man von Kindern ungeliebtes Gemüse bspw. in der Tomatesauce „verschwinden“ lassen. Geht auch wunderbar mit selbstgemachtem Fruchtjoghurt. Früchte einfach pürieren und entsprechend dosiert süßen.

Auf die Verpackung kommt es an: phantasievolle Namen wählen

Einen entsprechenden Namen wählen. Wer mag schon ein Rote-Beete-Risotto? Kein Kind! Aber eine rosa Lilly-Fee Reispfanne will jedes Mädchen auf dem Teller haben.

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Wie Jedis und Prinzessinen helfen, am Tisch eine gute Figur zu machen

Ich hatte die ständigen Ermahungen am Tisch einfach satt, „sitz gerade, nimm den Ellbogen vom Tisch,..“ Und so überlegte ich mir, wie ich die Dinge, die uns bei Tisch wichtig sind, anders verpacken kann.

Hier nun die Regeln, die bei Luke Skywalker und bei Star Wars gelten:

  1. Ein echter Jedi sitzt aufrecht am Tisch, als ob er ein Laserschwert verschluckt hat, denn dann ist er mächtig.
  2. Ein Jedi ist voller Würde. Er bleibt am Tisch aufrecht sitzen und führt mit der Gabel oder dem Löffel das Essen zum Mund und nicht umgekehrt.
  3. Ein Jedi hat dann viel Macht, wenn er sich wie einer verhält: ohne zu schmatzen, zu schlürfen und zu rülpsen oder mit vollem Mund zu reden.
  4. Ein Jedi muss zu jeder Zeit kampfbereit sein. Das kann er nur, wenn er seine Ellbogen vom Tisch nimmt.
  5. Ein Jedi braucht Nahrung, um Kraft und Energie zu bekommen. Dies gelingt nur, wenn er sich Zeit dafür nimmt, damit sich die Nahrung in Energie umwandeln kann. Das geht nicht, wenn man das Essen hinunterschlingt.
  6. Ein Jedi hat Respekt vor allen. Daher fragt er am Tisch, wenn er etwas haben will.

Die gleichen Regeln gelten natürlich auch für Könige und Königinnen oder Prinzessinnen!

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