Monthly Archives: Juli 2014

Erdbeer-Fieber

Neulich auf dem Erdbeer-Feld: 4 Kids und 2 Erwachsene – 1,5 Stunden lang:

das Ergebnis: 40 kg gepflückte Erdbeeren!

Flo und ich kamen gerade zum Erdbeer-Feld, als uns die strahlenden Kinder entgegenkamen: “Wir haben den Tagesrekord geknackt! 40 kg Erdbeeren!”

Unsere Freunde und die Kinder waren im Erdbeer-Taumel. Im Kofferraum konnten wir uns dann überzeugen, dass 40 kg Erdbeeren eine ganze Menge ist.

Bei unseren Freunden machten wir uns dann an die Arbeit:

Die Kinder gingen nach draußen zum Fußball spielen und

wir Erwachsenen kümmerten uns um die Erdbeeren.

Gewaschen haben wir sie ganz pragmatisch in der Badewanne.

Ein Bild für Götter -

wer hat schon mal die Gelegenheit, ein Erdbeerbead zu nehmen?

erdbeerwanne

Anschließend setzten wir uns draußen ins Gras und soritierten die Beeren bei Sonnenschein und einem Glas Erdbeer-Milch.

Dann nahmen wir unsere 20 kg Erdbeeren und zogen von dannen.

Ich stand nun vor der aufregenden Aufgabe 20 Kg Erdbeeren zu verarbeiten mit der Auflage, dass wir nur ein Mini-Tiefkühlfach in unserem Kühlschrank besitzen:

Also die Variante: dann wird alles weggefrohren fiel weg.

Kreativität war nun gefragt:

  • Erdbeer-Milch
  • Erdbeeren pur (in Massen)
  • Erdbeer-Törtchen
  • Erdbeer- Joghurt
  • Erdbeer-Marmelade
  • und das leckerste Erdbeer-Eis, so wie früher bei Muttern

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Wir waren mittendrin im Erdbeer-Fieber.

 

 

 

 

Ich schwor mir, dass ich das nächste Mal früher stopp sagen würde, denn 20kg Erdbeerenan einem Wochenende zu verarbeiten ist eine Erfahrung, die ich nicht nochmals machen muss, obwohl es im Rückblick witzig war:

mein Erdbeer-Trauma

 

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Horizont-Erweiterung dank der WM

Ich muss gestehen: mit Fußball habe ich gar nichts am Hut – auch nicht, wenn Deutschland spielt.

Da gehe ich lieber bummeln und genieße es, mal in leeren Geschäften in aller Seelnruhe mich umzuschauen.

Meine Jungs sind im WM-Fußball-Karten-Fieber. Symtpome: sie tragen ständig ihr Taschengeld zum Rewe, in der Hoffnung, einige Karten abzustauben oder fragen die Leute beim Bezahlen an der Kasse, ob sie ihre Karten bekommen können.

Die beiden haben sich mit Freunden zusammengetan, damit sie das Sammelalbum voller Glitzer-Karten voll bekommen. Dabei waren sie ganz erfolgreich: es fehlen nur noch 3 Karten.

Silas wollte bereits bei Ebay die restlichen Karten ersteigern. Ich schlug den Jungs vor: “Macht doch bei Rewe einen Aushang , welche Karten ihr sucht und gegen welche ihr tauschen könnt!”

Die Begeisterung war groß. Gemeinsam schrieben wir einen Aushang am PC und die beiden hängten die Zettel auf.

Wir hörten nichts und vergaßen die ganze Sache.

Neulich am Abend klingelte dann mein Handy. Ich war nicht schnell genug dran, so dass die Mailsbox angegangen war. Als ich die Nachricht hörte, nuschelte ein Typ irgendetwas von Fußball-Karten. “Fußball-Karten?” Keine Ahnung. Da hatte sich wohl jemand verwähtl. 5 Minuten später klingelte es nochmals.

“Hey, ich hab gesehen, dass du Fußball-Karten tauschen willst!”

Ich stand immer noch auf dem Schlauch, bis es mir endlich dämmerte und ich verstand, dass es um den Aushang bei Rewe ging.

“Ach so, das sind die Karten meiner beiden Jungs. Ich muss mal im Album nachsehen!”

Schnell stürmte ich ins Kinderzimmer und fand das Album zum Glück sofort. Dann begannen die Verhandlungen…

Am nächsten Morgen um 7.00 Uhr stand ich dann vor dem Rewe mit einer Glitzerkarte und einer normalen Karte in der Hand, die ich gegen eine andere Glitzerkarte von den beiden Jungs eintauschen würde.

Warum habe ich eigentlich nicht die Jungs zum Tauschen geschickt? Ich war so in meine Verhandlungen vertieft gewesen, dass ich gar nicht auf die Idee kam, zu sagen, dass die Jungs kommen würden und schließlich hatte ich ja auch überhaupt keine Ahnung, was für ein Typ dort aufkreuzen würde.

So stand ich nun um 7.00 Uhr da und grinste in mich hinein. Hätte ich mir jemals träumen lassen, dass ich irgendwann einmal frühmorgens mit einem wildfremden Menschen WM-Fußball-Karten tauschen würde?

Was sage ich denn, wenn mich jemand trifft? Dann musste ich Farbe bekennen…

Ein junger Mann, Mitte 20 kam im blauen Monteursanzug auf mich zu. Wir wechselten ein paar Worte und tauschten dann die Karten. Für alle weiteren Verhandlungen verwies ich den jungen Mann an meine beiden Jungs persönlich. Ich hatte  bereits meinen Horizont erweitert…

Jetzt waren die Jungs dran.

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