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8 witzige Parallelen, die Kindererziehung & Kochen gemeinsam haben

Während ich am Herd stand und das Abendessen für die Familie kochte, ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass Kindererziehung und Kochen doch vieles gemeinsam haben.

 

1. Sie sind da und wir haben uns um sie zu kümmern

Egal wie wir es drehen und wenden, um die tägliche Kocherei kommen wir nicht drum rum. Wer Kinder hat, dem geht es genauso. Sie sind da und wir kümmern uns um sie.

2. Was will ich eigentlich?

Wenn ich nicht weiß, was ich kochen soll und einfach mal alles bunt zusammenmische, habe ich keine Ahnung, ob daraus ein leckeres Essen entsteht. Bei der Kindererziehung muss ich auch meine Richtung wissen: Was will ich eigentlich mit meiner Erziehung erreichen? Warum tue ich das alles? Was genau will ich meinen Kindern vermitteln?

 3. Sich einlassen mit Herz und Verstand

Wenn ich mich auf das Kochen einlasse und mir genügend Zeit nehme, kann ich sicher sein, dass ein leckeres Gericht dabei herauskommt. Zur Kindererziehung gehören auch ausreichend Zeit und Leidenschaft dazu.

 4. Manche Dinge kann man nicht beeinflussen

Es wäre natürlich schön, eine größere Küche zu haben, einen besser funktionierenden Herd,… aber schließlich ist die Küche nun mal klein und der Herd hat eine Macke. Dennoch kann ich ein gutes Essen damit zaubern und muss mit den Gegebenheiten zurecht kommen.

Wenn wir Kinder erziehen, stoßen wir oft auf Hindernisse: sei es ein fehlender Kita-Platz oder Großeltern, die sehr weit weg wohnen. Wir müssen damit leben und die Situation meistern, so wie sie ist.

 5. An mehreren Fronten gleichzeitig

Wenn ich am Herd stehe, dann muss ich viele Dinge parallel machen: nach dem Nudelwasser sehen, schauen, dass meine Sauce nicht anbrennt, vielleicht bruzelt ja auch noch etwas im Ofen.

Wenn wir Kinder erziehen, sind wir ständig am Jonglieren und überall gefordert.

 6. Den Überblick behalten

Das A und O beim Kochen ist die Tatsache, den Überblick zu haben, da wir ja an mehreren Fronten agieren. So ist es auch beim Erziehen: überall Augen und Ohren auf … natürlich möglichst vorausschauend. Erst recht, weil zu aller Komplexität immer auch das Unvorhergesehen kommt.

 7. Es gibt keine Geling-Garantie

Die Geling-Garantie beim Kochen gibt es nur in der Werbung! Zu Hause sieht es nicht anders aus. Es kann immer etwas schiefgehen. Und das ist auch nicht schlimm, denn aus Fehlern lernt man und macht es das nächste Mal besser. Bei der Kindererziehung machen wir auch nicht alles 100%ig richtig. Wir legen los, probieren Dinge aus und sammeln Erfahrung.

 8. Übung macht den Meister

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes selbst gebratenes Spiegelei? Das war damals eine echte Herausforderung! Mittlerweile können Sie Eier fast blind anbraten, denn Sie haben jahrelang geübt. Immer wieder und wieder. In der Küche sind Sie nun selbstsicher geworden und probieren bestimmt auch mal etwas Neues aus.

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich Silas nach der Geburt zum ersten Mal im Arm hielt und dachte: „Oh Mann, und ich bin nun für dieses kleine Wesen verantwortlich?“ Anfangs war ich natürlich vorsichtig und unsicher. Mit der Zeit hat sich jedoch vieles eingespielt. Wenn wieder eine neue Herausforderung ansteht, sehe ich es als Möglichkeit, dazuzulernen.

 

In welchen Parallelen erkennst du dich wieder?

Und wo gibt es Bereiche, die du nun unter einem neuen Gesichtspunkt siehst und weshalb?

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