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10 Fragen, die dir helfen, eine mögliche Melancholie am Geburtstag deines Kindes in Freude umzuwandeln

Vor ein paar Tagen hatte Silas seinen 10. Geburtstag. Das war für mich ein Moment, bei dem ich kurz inne halten musste. 10 Jahre – wie schnell die Zeit verging, eben war er noch ein kleines Baby in meinem Tragetuch gewesen…..! Ich wurde richtig melancholisch und nahm mir zum ersten Mal wirklich ausreichend Zeit, um über die vergangenen 10 Jahre nachzudenken, mir einige Fragen zu stellen und Antworten zu finden:

  1. Welche schönen Momente habe ich mit meinem Kind bislang geteilt? Was war schön daran für mein Kind? Was war daran für mich schön?
  2. Welche traurigen Momente gab es für ihn? Was war daran für ihn traurig, was für mich?
  3. Was bewundere ich an meinem Kind? Was fällt mir eher schwer an meinem Kind zu akzeptieren?
  4. Wann fällt es mir schwer, bei ihm loszulassen? Wann habe ich es bereits erfolgreich geschafft, loszulassen? Was hat mein Kind dadurch gelernt?
  5. Welche schönen Momente möchte ich häufiger mit meinem Kind erleben? Wie könnte ich das erreichen?
  6. Was möchte ich mit meinem Kind in der Welt gemeinsam entdecken nächstes Jahr? Welches Abenteuer möchte ich mit meinem Kind nächstes Jahr erleben?
  7. Wie kann ich mein Kind auf seinem Weg noch besser unterstützen?
  8. Was will ich meinem Kind die nächsten Jahre mit auf den Weg geben?
  9. Wie kann ich meinem Kind täglich zeigen, dass ich es liebe?
  10. Was wünsche ich meinem Kind von ganzem Herzen für die nächsten (10) Jahre?

Der Geburtstag deines Kindes kann ein wunderbarer Moment sein, um einmal zurückzublicken und anschließend nach vorne zu schauen, abseits vom Kindergeburtstags-Stress.

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8 witzige Parallelen, die Kindererziehung & Kochen gemeinsam haben

Während ich am Herd stand und das Abendessen für die Familie kochte, ging mir der Gedanke durch den Kopf, dass Kindererziehung und Kochen doch vieles gemeinsam haben.

 

1. Sie sind da und wir haben uns um sie zu kümmern

Egal wie wir es drehen und wenden, um die tägliche Kocherei kommen wir nicht drum rum. Wer Kinder hat, dem geht es genauso. Sie sind da und wir kümmern uns um sie.

2. Was will ich eigentlich?

Wenn ich nicht weiß, was ich kochen soll und einfach mal alles bunt zusammenmische, habe ich keine Ahnung, ob daraus ein leckeres Essen entsteht. Bei der Kindererziehung muss ich auch meine Richtung wissen: Was will ich eigentlich mit meiner Erziehung erreichen? Warum tue ich das alles? Was genau will ich meinen Kindern vermitteln?

 3. Sich einlassen mit Herz und Verstand

Wenn ich mich auf das Kochen einlasse und mir genügend Zeit nehme, kann ich sicher sein, dass ein leckeres Gericht dabei herauskommt. Zur Kindererziehung gehören auch ausreichend Zeit und Leidenschaft dazu.

 4. Manche Dinge kann man nicht beeinflussen

Es wäre natürlich schön, eine größere Küche zu haben, einen besser funktionierenden Herd,… aber schließlich ist die Küche nun mal klein und der Herd hat eine Macke. Dennoch kann ich ein gutes Essen damit zaubern und muss mit den Gegebenheiten zurecht kommen.

Wenn wir Kinder erziehen, stoßen wir oft auf Hindernisse: sei es ein fehlender Kita-Platz oder Großeltern, die sehr weit weg wohnen. Wir müssen damit leben und die Situation meistern, so wie sie ist.

 5. An mehreren Fronten gleichzeitig

Wenn ich am Herd stehe, dann muss ich viele Dinge parallel machen: nach dem Nudelwasser sehen, schauen, dass meine Sauce nicht anbrennt, vielleicht bruzelt ja auch noch etwas im Ofen.

Wenn wir Kinder erziehen, sind wir ständig am Jonglieren und überall gefordert.

 6. Den Überblick behalten

Das A und O beim Kochen ist die Tatsache, den Überblick zu haben, da wir ja an mehreren Fronten agieren. So ist es auch beim Erziehen: überall Augen und Ohren auf … natürlich möglichst vorausschauend. Erst recht, weil zu aller Komplexität immer auch das Unvorhergesehen kommt.

 7. Es gibt keine Geling-Garantie

Die Geling-Garantie beim Kochen gibt es nur in der Werbung! Zu Hause sieht es nicht anders aus. Es kann immer etwas schiefgehen. Und das ist auch nicht schlimm, denn aus Fehlern lernt man und macht es das nächste Mal besser. Bei der Kindererziehung machen wir auch nicht alles 100%ig richtig. Wir legen los, probieren Dinge aus und sammeln Erfahrung.

 8. Übung macht den Meister

Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes selbst gebratenes Spiegelei? Das war damals eine echte Herausforderung! Mittlerweile können Sie Eier fast blind anbraten, denn Sie haben jahrelang geübt. Immer wieder und wieder. In der Küche sind Sie nun selbstsicher geworden und probieren bestimmt auch mal etwas Neues aus.

Ich erinnere mich noch gut daran, als ich Silas nach der Geburt zum ersten Mal im Arm hielt und dachte: „Oh Mann, und ich bin nun für dieses kleine Wesen verantwortlich?“ Anfangs war ich natürlich vorsichtig und unsicher. Mit der Zeit hat sich jedoch vieles eingespielt. Wenn wieder eine neue Herausforderung ansteht, sehe ich es als Möglichkeit, dazuzulernen.

 

In welchen Parallelen erkennst du dich wieder?

Und wo gibt es Bereiche, die du nun unter einem neuen Gesichtspunkt siehst und weshalb?

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Eine originelle Einschlafhilfe für Kids, bei der man selbst aktiviert wird

Wenn ich versuche, meine Kinder ins Bett zu bringen und mich zu ihnen lege, dann ist es in 80% der Fälle so, dass ich kurz darauf ebenso friedlich mit den Kids einschlafe. Mein Abend ist dann gelaufen. Nichts ist schlimmer als halb eingeschlafen, aufgeweckt zu werden und dann zu versuchen in einen wachen Zustand zu kommen, damit auch mein Mann wieder etwas von mir hat.

Neulich habe ich etwas Neues ausprobiert.

Cayo wollte unbedingt, dass ich ihm eine Geschichte erzähle. Ich war von der Arbeit bereits müde und geschafft. Es war mir klar, dass mir wohl nichts Spannendes einfallen würde.

Dann hatte ich jedoch eine Idee. „Cayo, nenne mir drei Begriffe. Ich werde aus diesen drei Begriffen eine Geschichte basteln.“

Cayo war Feuer und Flamme, denn er konnte nun den Inhalt der Geschichte bestimmen.

„Ameisenbär, Insel, Ameise“, meinte er ins Dunkel.

Das war eine Herausforderung. Meine Müdigkeit war wie weggeblasen, denn ich versuchte, wie ich die Begriffe zu einer Geschichte zusammenbasteln konnte.

„Wie der Ameisenbär und die Ameise auf einer einsamen Insel Freunde wurden:

Es war einemal ein Ameisenbär, der lebte auf einer einsamen Insel und fühlte sich dort sehr wohl. Er hatte alles was es gab und eines nicht: Ameisen…“

Es machte richtig Spaß, sich darauf einzulassen. Auch Cayo war begeistert und wollte gleich noch eine Geschichte hören…

Der Abend war gerettet. Cayo schlief selig und ich war gut gelaunt, da ich meine Fantasie auf Vordermann gebracht hatte. Durch dieses Erfolgserlebnis war ich hellwach und fit für den Abend.

 

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Hemden-Zwang für Jungs?

Letzte Woche war in unserer Firma das Neujahrs-Essen angesagt. Wir hatten alle Mitarbeiter mit Partnern und ihre Kinder eingeladen. Da fast alle unsere Mitarbeiter Kinder haben, kommt immer eine bunt gemischte Truppe zusammen. Flo und ich machten uns natürlich schick.

Silas lümmelte immer noch im Jogginganzug auf dem Sofa herum, als ich ihn aufforderte, sich fertig zu machen. „Ich bleib so,“ war die Antwort. Also nee, das geht ja absolut nicht. So verratzt nehme ich meine Kinder nicht mit ins Restaurant! „Silas, dann zieh doch wenigsten eine Jeans an,“ sprach ich auf ihn ein. Silas Blick genügte, um zu wissen, dass er dies für keine gute Idee hielt.

Gut, dann sollte mein Sohn eben in der Jogginghose dort auftauchen. Außerdem hatte ich für solche Kleinkriege keine Zeit mehr, wir konnten ja schlecht zu spät zu unserem eigenen Neujahrsessen auftauchen.

Ich machte mich dagegen umso schicker, trug seit langem mal wieder einen Rock, um klarzustellen, dass ich für mich andere Maßstäbe hatte.

Cayo hatte zwischenzeitlich bemerkt, dass Papa sich auch schick machte. Er fragte plötzlich wo, denn sein Hemd (das einzige, das er hat, denn Cayo behauptet immer, dass er Hemden hasse!) sei, er würde gerne heute auch so schick wie Papa sein. Also in aller Eile das Hemd gesucht, während ich dabei war, mich im Badezimmer fertig zu machen. Cayo war mit seinem schicken Outfit im Glück und sah auch wirklich toll aus (eine Augenweide für jede Oma).

Kurz bevor wir losgingen, stürmte dann Silas auf mich zu: „Mama, wo ist den mein blaues Hemd? Ich finde es nicht!“  Ich dachte, ich hätte mich verhört. Mittlerweile hatte er eine schöne Hose (ohne Löcher!!!) an. Als gute Mutter suchten wir dann gemeinsam nach seinem (auch einzigen Hemd) und es war geschafft.

Alle Vier waren fertig für einen schönen Abend!

Manchmal muss man eben einfach loslassen und schon passieren ab und zu ganz wunderbare Dinge.

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Das ganze Leben in 2 Koffern

In den letzten Wochen war es still in meinem Blog. Einer der Hauptgründe war, dass wir für meinen Vater, der an Alzheimer erkrankt ist, schnellstmöglich ein geeignetes Pflegeheim finden mussten.

Meine mittlerweile 80jährige Mutter schaffte die Pflege rund um die Uhr nicht mehr. Mir war es seit langem ein Rätsel, wie das meine Mutter die ganze Zeit über geschafft hatte. Nun sah sie es aber ein, dass sie Hilfe von anderen annehmen musste.

Ich habe meinen Vater zusammen mit meiner Mutter ins Heim gebracht. Als wir zu dritt losfuhren, war mir seltsam zu Mute, so als ob ich einen Kampf verloren hätte. Für mich war bislang immer klar, dass meine Eltern zu Hause gepflegt werden würden. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mein Wunsch nicht in die Realität umzusetzen war.

Mit 2 Koffern in den Händen machte ich mich mit meinen Eltern auf den Weg.

86 Jahre eines Lebens passten in 2 Koffer!

Mit einem Mal war mir bewusst, dass im Leben nichts mehr zählt, als die Erinnerungen an die guten Momente im Leben.

Alles andere ist am Ende unbedeutend.

Und obwohl mein Vater viel von seinem Erinnerungsvermögen verloren hat, einige schöne Momente sind ihm immer noch gegenwärtig.

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Schlüsselerlebnis

An Silvester ging es turbulent bei uns zu. Wir hatten einige Freunde und entsprechend viele Kinder bei uns eingeladen, um das neue Jahr in unseren neuen Zu Hause zu begrüßen.

Zum neuen Jahr zog jeder der Erwachsenen (und Kinder, die wollten), einen Neujahrs-Spruch.

Meiner war ein Spruch von Jochen Mariss.

„Schlüsselerlebnis:

Manchmal suchen wir so lange den Schlüssel zum Glück,

bis wir merken, dass er steckt.“

(Jochen Mariss)

 

Ich habe mir den Spruch eingerahmt und nun steht er auf meinem Schreibtisch und lächelt mich jeden Morgen an.

Damit ich mich an den Ort des Schlüssels erinnere, bevor ich mich aufmache und in wilder Aktivität nach dem Glück suche.

Es stimmt, ganz oft liegt das Glück genau vor den eigenen Füßen und im Alltagstrubel übersehen wir es einfach.

Ich freue mich auf dieses Jahr und auch darauf, immer mal wieder zu sehen, ob mein Schlüssel noch steckt und dies vor allem wahrzunehmen, denn es sind die vielen kleinen leisen Momente, die am Ende des Tages dazu führen, ob man glücklich war (und dies überhaupt wahrgenommen hat) oder nicht.

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Medienkonsum für Kinder: das richtige Maß finden in 7 Schritten

Der Medienkonsum unserer Kinder ist seit langem ein Dauerbrenner bei den Diskussionen zwischen meinem Mann und mir. Wir haben bereits viele verschiedene Arten ausprobiert, waren dann eine Zeit lang zufrieden, um dann doch festzustellen, dass wir nicht glücklich damit sind. Also ging es in die nächste Runde des Experimentierens.

Mittlerweile hat sich bei uns ein Abstimmungs- und Erprobungsprozess eingespielt, den man in 7 Schritten beschreiben kann:

 

  1. Unzufriedenheit bemerken

Feststellen, dass ich mit dem momentanen Zustand nicht zufrieden bin. (Wir haben in der Regel das Gefühl, dass die Kinder zu viel vor den Medien hocken, obwohl wir keinen Fernseher zu Hause haben).

 

  1. Die Unzufriedenheit den anderen mitteilen

D.h. meinem Mann und dann auch den Kindern sagen, dass ich mit der momentanen Situation nicht zufrieden bin und begründen warum

 

  1. Miteinander reden

Wenn es bei uns wichtige Dinge zu besprechen gibt, verabreden wir uns zur Familien-. Das ist dann ein verbindlicher Termin für alle Familienmitglieder. Jeder kommt zu Wort und sagt, was ihn zu diesem Thema unter den Nägeln brennt. Das ist nicht immer leicht, dass die Kinder bei der Sache bleiben, wenn sie bspw. sich lieber mit ihrem Freund verabreden oder spielen würden. Wir haben bei uns eingeführt, dass, wer kein Interesse hat, mitzureden, eben auch nicht mitbestimmen kann, wenn wir eine Entscheidung treffen.

 

  1. Alle machen einen Vorschlag

Jeder bekommt genügend Zeit und Raum, damit alle gemeinsam das Thema diskutieren und ihre Wünsche aussprechen können. Wenn jeder erzählt hat was ihn beschäftigt bzgl. des Themas holen wir von jedem einen Vorschlag zur Problemlösung ein. Manchmal gibt es auch gleiche Vorschläge, umso besser, so ist es einfacher einen Kompromiss zu finden.

 

  1. Gemeinsam Ausprobieren

Wenn sich alle Familienmitglieder nicht auf einen Lösungsvorschlag einigen können (was bei uns sehr oft der Fall ist), dann nehmen wir die verschiedenen Vorschläge und probieren sie der Reihe nach aus. (Je nach Problem über einen entsprechenden Zeitraum. Bei uns ist das in der Regel eine Woche lang).

 

  1. Zusammenkommen und Erfahrungen austauschen

Nach der „Probezeit“ kommen wir alle wieder zusammen und schauen, wie es uns damit ergangen ist. Meist sehen wir dann schon, wo es bei der Umsetzung Probleme gibt.

Auch wenn wir eine gemeinsame Lösung gefunden haben, setzen wir uns immer nach einer bestimmten Zeit wieder zusammen , um zu sehen, ob alle Familienmitglieder mit der gefundenen Lösung zufrieden sind.

 

7. „verbesserte“ Lösung gemeinsam beschließen

Wenn wir uns ausgetauscht haben und in der Regel noch einige Dinge geändert haben, setzen wir die „verbesserte Lösung“ dann um.

 

In den meisten Fällen kommt einer der Familienmitglieder nach einer bestimmten Zeit (das können Wochen oder auch Monate oder noch länger sein) zu dem Schluss, dass er unzufrieden ist. Dann beginnt wieder alles bei Schritt 1.

 

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5 Fragen, die ich mir jedes Jahr vor dem Laternenumzug stelle

Jedes Jahr ist in der Schule Martinsumzug. Alle, die wollen gehen dann mit den Laternen in den nahegelegenen Wald. Dort findet dann der Umzug statt, der bis zu einer Feuerstelle geht. Am Lagerfeuer treffen sich alle, es gibt Weckmännchen und noch eine Runde Gesang. Während die Kids den Wald erobern, stehen die Eltern beisammen und reden miteinander.

 

  1. Wer hält die Laterne?

Die Gretchenfrage seitdem die Kinder die Laterne tragen. Anfangs ist die Begeisterung immer sehr groß. Spätestens nach der Hälfte wird einer der Jungs unruhig und drückt mir die Laterne in die Hand, damit er mit seinen Kumpels losstürmen kann. Mittlerweile sind die Jungs groß genug, um die Laterne alleine zu tragen. Aus diesem Grund sage ich bereits im Vorfeld, dass ich nicht als Laternenträgerin fungiere. Wenn wir dann später an der Feuerstelle sind, mache ich die Kerze aus und stelle die Laterne neben mir ab. Dieses Jahr bastelte Cayo zwar eine schöne Laterne, die er beim Umzug jedoch nicht mitnehmen wollte, da sie da nur „störte“, wie er uns erklärte.

 

  1. Finde ich die Aktion lästig oder macht sie mir Spaß?

Die Antwort ist bei mir stark vom Wetter abhängig. Bei Nieselregen und nasskaltem Wetter sehe ich es eher als Liebesbeweis für die Jungs. Ansonsten ist es immer wieder nett, mal aus voller Brust altbekannte Lieder zu singen und im dunklen Wald umher zu spazieren. Am Lagerfeuer ist die Stimmung bei einem Glas Glühwein in netter Runde ganz schön. Endlich hat mal Zeit mit Eltern ins Gespräch zu kommen, mit denen man sonst nicht so ausführlich redet.

 

  1. Was packe ich für den Laternenumzug ein?

Inzwischen ist es ein Klassiker, dass ich in der Thermoskanne Glühwein mitnehme. Wie viel Glühwein und Tee nehme ich diesmal mit? Das hängt von meiner Lust und Laune ab. Was immer ganz gut ankommt, sind ein paar Brezeln und wenn die Zeit ganz knapp ist, dann eben ein paar Reiswaffeln oder Zwieback.

 

  1. Wie gehe ich damit um, wenn die Laterne in Flammen aufgeht bzw. kaputt geht?

Zu aller erst ruhig bleiben, auch wenn ich selbst traurig bin, dass die mühevoll gebastelte Laterne nun hinüber ist. Dann nehme ich meinen Sohn fest in den Arm und sage ihm, dass ich auch sehr traurig darüber bin und mit ihm mitfühle und dass ich die schöne Laterne in guter Erinnerung habe. Dieses Jahr wurde die Laterne von Silas von anderen Kindern kaputt gemacht und ich muss wirklich sagen, wie schwer es mir fiel, da ruhig zu bleiben, weil ich wusste, wie sehr er sich Mühe gegeben hatte und wie wichtig ihm die Laterne war. Aber manchmal passieren eben auch sehr ungerechte Sachen im Leben auch das gehört dazu. Ich habe ihm angeboten, dass er die Laterne ein zweites Mal gemeinsam mit mir zusammen bastelt und wir sie dann zu Hause aufstellen, quasi nach dem Motto: so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen.

 

  1. Wann gehen wir nach Hause?

Die letzten Jahre war es immer klassisch eine Frage von Flo und mir, weil wir entweder müde waren oder es uns zu kalt und nass war. Meist verhandelten wir noch ein wenig darüber und blieben in der Regel länger als wir selbst wollten. Dieses Jahr war es sehr ungewöhnlich. Cayo war recht schnell an dem Punkt, dass er „endlich“ nach Hause wollte während wir Erwachsenen in netten Gesprächen vertieft waren und überhaupt nicht nach Hause wollten. Das Ende vom Lied war, dass Silas recht früh mit seinem besten Freund zu ihm nach Hause ging und Cayo sich mit seinem Freund verabredete, so dass Flo und ich plötzlich volle Entscheidungsfreiheit hatten. Das hat uns völlig überrascht.

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5 Tipps wie das Einleben im neuen Stadtteil ein Abenteuer werden kann

Wir sind im August umgezogen und renovieren immer noch fleißig in unseren neuen zu Hause, daher war es auch im Blog etwas still, was sich nun wieder ändern wird.

Einleben mit Kindern im neuen Stadtteil:

5 Tipps wie daraus ein Abenteuer werden kann

 

1. Neue Leute kennenlernen

Als wir erfahren haben, dass wir umziehen, haben wir in der neuen Nachbarschaft zusammen mit den Kindern eine Runde gemacht, und uns bei den Nachbarn vorgestellt. Viele der Nachbarn waren positiv überrascht, dass wir vorbeigeschaut haben und freuten sich darüber. So konnten erste Kontakte geknüpft werden und wir wussten, wo überall Kinder wohnen. Bei den Nachbarn, die nicht da waren, warfen wir eine kleine vorbereitete Karte in den Briefkasten, auf der wir uns kurz vorstellten. Mit den Kindern sprachen wir über unsere neuen Nachbarn und deren Kinder und natürlich darüber, wer welche Haustiere hatte. So stellte sich bei den Kindern bereits eine Vorfreude auf das neue zu Hause ein.

 

 2. Die Ankunft feiern

Als wir schließlich umgezogen sind, luden wir relativ zeitnah unsere nächsten Nachbarn zu einem Baustellen-Fest ein (da wir noch mitten beim Renovieren waren). Es ging ganz rustikal zu: auf der Terrasse stand ein Tisch und es gab Kartoffelsalat und Würstchen und Knabber-Rohkost. Es war wichtig, sehr zeitnah, die Nachbarn einzuladen, um relativ schnell in Kontakt mit ihnen zu kommen. Da war es auch überhaupt nicht schlimm, dass wir noch mitten am Renovieren waren und überall Umzugskartons herumstanden – bis unser Zu Hause „richtig eingerichtet ist“ dauert es noch einige Zeit und so lange wollten wir nicht warten. Das Fest war ein voller Erfolg, die Kinder schlossen erste Freundschaften und wir fühlten uns sehr gut willkommen geheißen.

 

3. Den Stadtteil erforschen

Zusammen mit den Kindern zogen wir wie die Abenteurer los und erkundeten den Stadtteil. Wo gibt es den nächsten Supermarkt, wo liegt der nächste Kiosk. Was hatte welcher Laden im Sortiment?Die Kinder entdeckten viele kleine Lädchen und stöberten Ewigkeiten. Wir ließen uns so richtig treiben und fast war es so, als ob wir im Urlaub wären.

Neben der ganzen Einkauferei erforschten wir natürlich auch, welche Spielplätze, Fussball-Plätze und sonstige Grünflächen es gibt.

Die Stadtbücherei wurde unter die Lupe genommen und reichlich getestet.

 

4. Neue Hitlisten erstellen

Da wir durch den Umzug unsere Lieblingseisdiele hinter uns ließen, machten wir uns auf die Suche nach einer neuen Lieblingseisdiele und testeten alle Eisdielen im Stadtteil aus. Das gleiche machten wir mit den Bäckereien. Das gemeinsame Aussuchen und Testen machte viel Spaß und schweißte uns auch als Familie zusammen, als wir einstimmig entschieden, wer künftig unser Sonntags-Bäcker sein sollte.

 

5. Neu Wege kennenlernen

Wichtig war uns auch, den Kindern die Sicherheit zu geben, dass sie sich alleine im Stadtteil bewegen können. Dies bedeutete, dass wir viel zu Fuß gegangen sind, so dass sich die beiden den Weg zur S-Bahn oder Bus , zur Eisdiele, zum Bäcker oder Supermarkt merken konnten.

Mittlerweile gehen wir auch mal einen anderen Weg zur S-Bahn, um die Gegend kennenzulernen oder nehmen das Fahrrad, um spazieren zu fahren.

Spannend ist auch eine Nachtwanderung durch den neuen Stadtteil, so erlebt man die Umgebung aus einer ganz anderen Perspektive.

 

 

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Erdbeer-Fieber

Neulich auf dem Erdbeer-Feld: 4 Kids und 2 Erwachsene – 1,5 Stunden lang:

das Ergebnis: 40 kg gepflückte Erdbeeren!

Flo und ich kamen gerade zum Erdbeer-Feld, als uns die strahlenden Kinder entgegenkamen: “Wir haben den Tagesrekord geknackt! 40 kg Erdbeeren!”

Unsere Freunde und die Kinder waren im Erdbeer-Taumel. Im Kofferraum konnten wir uns dann überzeugen, dass 40 kg Erdbeeren eine ganze Menge ist.

Bei unseren Freunden machten wir uns dann an die Arbeit:

Die Kinder gingen nach draußen zum Fußball spielen und

wir Erwachsenen kümmerten uns um die Erdbeeren.

Gewaschen haben wir sie ganz pragmatisch in der Badewanne.

Ein Bild für Götter -

wer hat schon mal die Gelegenheit, ein Erdbeerbead zu nehmen?

erdbeerwanne

Anschließend setzten wir uns draußen ins Gras und soritierten die Beeren bei Sonnenschein und einem Glas Erdbeer-Milch.

Dann nahmen wir unsere 20 kg Erdbeeren und zogen von dannen.

Ich stand nun vor der aufregenden Aufgabe 20 Kg Erdbeeren zu verarbeiten mit der Auflage, dass wir nur ein Mini-Tiefkühlfach in unserem Kühlschrank besitzen:

Also die Variante: dann wird alles weggefrohren fiel weg.

Kreativität war nun gefragt:

  • Erdbeer-Milch
  • Erdbeeren pur (in Massen)
  • Erdbeer-Törtchen
  • Erdbeer- Joghurt
  • Erdbeer-Marmelade
  • und das leckerste Erdbeer-Eis, so wie früher bei Muttern

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Wir waren mittendrin im Erdbeer-Fieber.

 

 

 

 

Ich schwor mir, dass ich das nächste Mal früher stopp sagen würde, denn 20kg Erdbeerenan einem Wochenende zu verarbeiten ist eine Erfahrung, die ich nicht nochmals machen muss, obwohl es im Rückblick witzig war:

mein Erdbeer-Trauma

 

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