Kurse

Liebe Leserinnen,

seit 2005 bin ich dabei Karriere und Kind unter einen Hut zu bringen. Seitdem Silas auf der Welt ist, ist unser ohnein schon turbulentes Leben – mein Mann und ich waren damals selbständig – noch ein gutes Stück aufregender aber auch komplexer geworden.

Als 2007 unser zweiter Sohn geboren wurde, war die Herausforderung komplett.

Nun musste ich noch mehr jonglieren zwischen Arbeitsterminen, verschiedenen Kindertageseinrichtungen und dem Anspruch, noch etwas Zeit mit meinem Mann alleine zu verbringen … geschweige denn ein Stückchen Freiraum für mich zu finden.

Wir waren relativ schnell an dem Punkt angelangt, an dem wir uns entscheiden mussten, wie wir als Familie weitermachen.

In der damaligen beruflichen Situation (wir hatten ein Café-Bistro und machten nebenher noch Catering für Kindertageseinrichtungen) war es für uns unmöglich, mit 2 Kindern den Beruf für uns beide gleichberechtigt auszuüben.

So entschlossen wir uns, das Café-Bistro aufzugeben und uns ausschließlich aufs Kinder-Catering zu konzentrieren. Unser Mut wurde belohnt, mittlerweile ist aus unserer Idee ein Unternehmen mit 21 Mitarbeitern an 2 Standorten geworden.

Was sich nun so locker und schlüssig liest, ist es keineswegs.

Der Weg war alles andere als geradlinig. Mein Mann und ich haben vieles ausprobiert, um unseren Weg zu finden, wie wir gemeinsam Beruf und Familie verbinden können.

Immer mit dem Ziel ALLES zu haben, ohne faule Kompromisse.

Immer wieder fragen mich Leute, wie Flo und ich es schaffen, dass wir beide Vollzeit im Unternehmen arbeiten und wir es trotz allem häufig schaffen, die Kinder gemeinsam in die Schule zu bringen und abzuholen.

Die Lösung:

  •  Ein gutes Fundament sowohl für die berufliche Seite als auch für das Familienleben. Die Grundlagen müssen stimmen, denn hier geht im Alltag die meiste Zeit und Energie flöten.
  •  „Aus der Not eine Tugend machen“: Die vielen Alltagsnervereien und Zeitklauer aus dem Weg schaffen. Gerade diese Kleinigkeiten bringen uns oft zur Weißglut, also ist es wichtig den Ernst aus der Sache zu nehmen. Das sind oft winzige Dinge mit großem Effekt.

Das morgendliche Hin und Her beim Anziehen habe ich zum Beispiel so gelöst: „Silas, Cayo, wisst ihr eigentlich, was die Feuerwehrmänner immer mit ihrer Uniform machen? Wenn Feueralarm ist, dann müssen sie ja ganz schnell in ihre Kleider kommen, denn jede Minute zählt für einen Feuerwehrmann.“ – Die beiden schauten mich neugierig an. – „ Wollt Ihr morgen wie die Feuerwehrmänner eure Kleider anziehen?“ – Eifriges Nicken. „Also dann müsst ihr heute Abend eure Kleider auf einem Haufen zurechtlegen und die Schuhe daneben stellen. Wenn ihr morgen früh aufsteht, dann könnt ihr wie die Feuerwehrmänner zack zack eure Kleider anziehen.“ Die Methode funktioniert, wenn ich die Jungs abends an ihren Feuerwehr-Haufen erinnere.

Auf diese Weise haben sich jede Menge nützlicher, hilfreicher, praxiserprobter Tricks in Beruf und Familie angesammelt, die ich in den Kursen mit dir teile.

  • Für ein Unterstützernetz sorgen. Wir zum Beispiel haben keine Großeltern in der Nähe. Darum haben wir einige sehr gute Freunde, die uns unterstützen und für die wir im Gegenzug auch da sind. Das braucht aber auch eine aktive, gemeinsame Planung. Denn besonders in Notfällen, muss so ein Netz auch sofort funktionieren können – auf beiden Seiten.

In einem Leben mit Kindern ist Planung nur bedingt möglich.

Das Zauberwort ist: flexibel planen!

Deshalb geht es in den Kursen darum, ein gutes Fundament und Unterstützernetz aufzubauen – das auf deine individuellen Gegebenheiten abgestimmt ist.

Ich freue mich, alle erprobten Tricks und Kniffe mit dir zu teilen!

Herzliche Grüße

Florentine

P.S.
Wartungsarbeiten

wir sind gerade am Umbauen…. und wollen Ende Mai alles fertig haben