Wie bringe ich meine Kinder dazu, gesunde Produkte zu essen?

Nudeln: die Mischung macht´s

Bei Nudeln mische ich immer Spaghetti (die normalen weißen) mit Vollkornspaghetti, so dass die etwas grauere Farbe nicht allzu sehr auffällt. Mein Tipp: erst mit dem Verhältnis: 1/3 Vollkornspaghetti und 2/3 weiße Spaghetti beginnen. Wenn dies anstandslos angenommen wurde, auf das Verhältnis ½ weiße und ½ Vollkornspaghetti steigern. Vorsicht: Nicht zu viele Vollkornspaghetti nehmen, sonst fällt die Sache auf und die ganze Mühe war umsonst.

 Brot: eine Sorte

Was das Brot bei uns anbelangt, so gibt es bei uns nur Vollkornbrot. Basta. Da haben sie Kinder eben keine andere Wahl und können damit leben.

Wasser: von Anfang an

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Daher ist bei  nur Wasser im Haus hat. Kein Saft, keine Linomaden. Bei uns gab es schon immer nur Leitungswaser als Getränk – von Anfang an. Unsere Kinder mögen gar nichts anderes. Wenn wir mal im Restaurant sind, dann trinken sie auch mal eine Apfelschorle oder ne Limo. Meist lassen sie sie dann jedoch stehen, weil es ihnen nicht schmeckt. Es ging ihnen nur darum, mal etwas anderes auszuprobieren. Kommen andere Kinder zu uns zu Besuch und verlangen Saft oder Limo, dann müssen sie auch Wasser trinken. Komischerweise ist das nie ein Diskussionsthema.

 Gemüse unsichtbar machen

Der Pürierstab ist ein Wunderwerk. Mit ihm kann man von Kindern ungeliebtes Gemüse bspw. in der Tomatesauce „verschwinden“ lassen. Geht auch wunderbar mit selbstgemachtem Fruchtjoghurt. Früchte einfach pürieren und entsprechend dosiert süßen.

Auf die Verpackung kommt es an: phantasievolle Namen wählen

Einen entsprechenden Namen wählen. Wer mag schon ein Rote-Beete-Risotto? Kein Kind! Aber eine rosa Lilly-Fee Reispfanne will jedes Mädchen auf dem Teller haben.

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